Hobby zum Beruf ungewollt gemacht

Hi Leute,

tatsächlich melde ich mich wieder zu Wort. Es ist wie immer sehr viel los und ich habe um ehrlich zu sein meine Prioritäten etwas verschoben. Auch wenn ich den ein oder anderen treuen Leser damit vielleicht vergrault habe.
Aber wie kommt es zu all dem und viel mehr will ich in diesem Blog euch darüber berichten wie mein Hobby zum Beruf geworden ist.
Einige von euch wissen vielleicht, dass ich vor 12 Jahren zusammen mit meiner Frau unsere Werbeagentur eröffnet habe. In der Agentur ging es anfangs ausschließlich ums Programmieren von Webseiten für Kunden. Wobei es aber nicht lange geblieben ist, da sehr schnell klar wurde, dass der Kunde gerne alles aus einer Hand hätte. Das heißt wir haben unser Portfolio erweitert und ich bin von Schulung zu Schulung und von Workshop zu Workshop gereist. Auch wenn ich später dann für fast alle Bereiche mir Angestellte zugelegt habe, ist es mir immer sehr wichtig über das Produkt selbst bescheid zu wissen.
Und somit habe ich mich dann z.B. auf der Wrapping Akademie in Hamburg schulen lassen auf Vollverklebungen für PKWs und LKWs. So ich kürze das ganze mal und erzähle euch nicht was wir in der Agentur für ein Portfolio haben.
Bei einer Sache, die ich mein Leben lang schon mache war es mir immer sehr wichtig, es nicht in die Firma zu integrieren. Das war mein Hobby, die Fotografie!
Jetzt sagen sich natürlich viele Leute: Warum? Ist doch super sein Hobby zum Beruf zu machen usw. ABER es war schon immer so, dass ich mit der Knipse in der Hand mir meine eigene kleine Auszeit genommen hatte. Ich und die Knipse irgendwo draußen. Ich konnte kreativ sein, konnte hin wo immer ich hin wollte und ich konnte abschalten! Weg vom Stress und weg vom Alltag.
Naja …..
Wie immer: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!
Irgendwann war es dann so, dass Kunden eine 360 Grad Panorama Shot angefordert haben und wir dann von extern Fotografen dazu gebucht haben. Als ich aber dann die Ergebnisse sah wusste ich, ich kann mit so einer Qualität nicht leben und noch viel wichtiger ich konnte ja viel mehr verdienen. Deswegen kaufte ich mir mein erstes Fisheye und habe die ersten Aufträge damit erledigt. Leider war es dann aber um mich und mein Hobby geschehen und somit musste ich alle Arten von Aufträgen annehmen, da wir zwischenzeitlich die Werbefotografie mit ins Firmenportfolio integriert hatten.
Jetzt hört sich alles sehr dramatisch an, aber ihr könnt beruhigt sein. Es ist nicht dramatisch…
Inzwischen ist es so, dass wir viele Kunden haben, denen wir Aufträge mit viel grafischen Sachen und eigener Fotografie machen.

Projekt Kurs Promotion mit Shooting

Ich nehme jetzt einfach mal das neuste Projekt von gestern:
Es geht um eine Kampagne für eine Fitness Center: Darin sollen alle neuen Kurse über Socials und Inhouse auf Postern gepusht werden.
Dann nehmen wir unser Backrezept:
Man nehme:
Die jeweilige Fitness Trainerin und macht mit ihr ein kurzes Shooting:
Kirsten Eberhardt


Man stelle das Bild frei:
kirsten freigestellt


Danach die passenden Vektoren um etwas Dynamik ins Bild zu bringen:
Vektor Datei


Dann färbt man die Vektor ein und setzt sie hinter das Bild:
kirsten-mit-vektor


Diese Vektoren schiebt und biegt man in die jeweiligen Richtungen und verpackt das Ganze mit Text:
kirsten-final


Mit ein bisschen schieben und biegen und den richtigen Logos dazu hat man ziemlich schnell ein passendes Poster für die Kampagne.


Zu guter Letzt mal drei Final Bilder, wobei ich dazu sagen muss, dass das TaeBo Bild nicht von mir stammt.
Slings FinalZumba FinalTaeBo Final


Ja nun hab ich euch mal einen kleinen Einblick in mein tägliches Brot gegeben. Inzwischen habe ich jeden Tag die Knispse in der Hand und erledige Aufträge. Es ist wirklich schön mit seinem Hobby Geld zu verdienen und ich würde jedem auch dazu raten. Aber einen Ausgleich…. muss man sich nehmen.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine weitere schöne Woche.

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